Anfang April hatten Mieter und Besucher am Hundeauslaufplatz, zwischen der Finsterwalder Straße 78 und dem Senftenberger Ring 62, mögliche Erdbienen oder Erdwespen gemeldet. Diese Hinweise wurden ernst genommen. Zum einen können Tiere und Menschen durch Stiche „gefährdet“ werden. Zum anderen stehen viele wildlebende Bienenarten in Deutschland unter Schutz. Dazu zählen auch zahlreiche Arten, die ihre Nester im Boden anlegen. Eingriffe sind deshalb nur eingeschränkt zulässig und müssen fachlich geprüft werden.
Vor diesem Hintergrund wurde der Platz vorsorglich gesperrt. Der zuständige Hausmeister beauftragte eine Schädlingsbekämpfungsfirma, um die Situation vor Ort zu klären. Zwischen Meldung und Termin vergeht erfahrungsgemäß etwas Zeit. Die Sperrung diente in dieser Phase dazu, mögliche Risiken für Hunde und Menschen zu vermeiden und gleichzeitig eine fachgerechte Einschätzung abzuwarten.
Die beauftragte Firma hat den Bereich inzwischen untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sich dort keine Erdbienen oder Erdwespen angesiedelt haben. Eine Gefährdung liegt demnach nicht vor. Der Platz kann wieder genutzt werden. Der Hundeauslaufplatz wird am Montag, 4. Mai, wieder geöffnet.
Die zeitweise Sperrung zeigt den Umgang mit solchen Meldungen. Hinweise aus der Nachbarschaft werden aufgenommen, geprüft und im Zweifel zunächst abgesichert. Gleichzeitig wird berücksichtigt, dass geschützte Arten nicht ohne Weiteres entfernt werden dürfen. Am Ende steht eine Entscheidung auf Grundlage einer fachlichen Einschätzung.
