Im Mai werden im Märkischen Viertel zwei geführte Spaziergänge entlang des ehemaligen Grenzstreifens angeboten. Sie ergänzen die Ausstellung zur Berliner Mauer im Stadtteilzentrum im Ribbeck Haus. Die Spaziergänge führen entlang von Orten, an denen die Teilung direkt sichtbar war.
Treffpunkt ist eine Sitzbank am Grünen Band Berlin auf Höhe Quickborner Straße 24.
Von dort geht es entlang des früheren Grenzverlaufs. Die Historikerin Elena Demke begleitet die Spaziergänge und arbeitet mit historischen Fotografien. Anhand dieser Bilder werden einzelne Situationen und Entwicklungen erklärt. Unterstützt wird der Rundgang durch ein Lastenrad und mobile Sitzgelegenheiten, sodass an mehreren Punkten Gespräche möglich sind.
Zwei Termine sind geplant:
Mittwoch, 6. Mai 2026 um 11 Uhr
Sonntag, 10. Mai 2026 um 11 Uhr
Man kann einfach vorbeikommen, oder für die Teilnahme vorher Anmelden. Entweder per E-Mail an elena.demke@aufarbeitung-berlin.de oder telefonisch unter 030 24079216.
Die Spaziergänge sind Teil der Reihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED Diktatur. Sie stehen im Zusammenhang mit der Ausstellung im Stadtteilzentrum im Ribbeck-Haus am Senftenberger Ring 54, die bereits vorgestellt wurde.
Während die Ausstellung vor allem mit Bildmaterial arbeitet, verlagern die Spaziergänge den Blick an die Orte selbst. Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen historischen Aufnahmen und heutiger Umgebung. Das kann helfen, bekannte Wege im Viertel neu einzuordnen.
