Im Mai finden im Märkischen Viertel mehrere geführte Kiez Spaziergänge statt. Sie sind Teil der Reihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED Diktatur und ergänzen die Ausstellung zur Berliner Mauer im Stadtteilzentrum im Ribbeck Haus.
Die Spaziergänge setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Teil beschäftigt sich mit der Architektur und Stadtplanung des Viertels. Ein anderer Teil richtet den Blick auf die Geschichte der Berliner Mauer und den ehemaligen Grenzstreifen.
Architektur und Stadtplanung im Märkischen Viertel
Unter dem Titel „Stadtplanung in der Systemkonkurrenz“ wird die Entwicklung des Märkischen Viertels als West Berliner Neubauprojekt thematisiert. Dabei geht es um Planung, Bau und die Rolle des Viertels im Kontext der damaligen politischen Situation.
Termine:
Mittwoch, 6. Mai 2026 um 11 Uhr
Sonntag, 10. Mai 2026 um 11 Uhr
Treffpunkt:
Eingang Einkaufszentrum
Wilhelmsruher Damm 128
13439 Berlin
Mauer Geschichte am ehemaligen Grenzstreifen
Der zweite Spaziergang trägt den Titel „Vom Märkischen Viertel über die Grenze schauen“. Hier steht der Verlauf der Berliner Mauer am Rand des Viertels im Mittelpunkt. Entlang des früheren Grenzstreifens werden anhand historischer Fotos konkrete Orte und Situationen erklärt.
Termine:
Mittwoch, 6. Mai 2026 um 15 Uhr, mit Übersetzung ins Arabische
Samstag, 9. Mai 2026 um 11 Uhr
Treffpunkt:
Sitzbank am „Grünen Band Berlin“
Höhe Quickborner Straße 24
13439 Berlin
Die Spaziergänge werden von der Historikerin Elena Demke begleitet. Unterwegs gibt es mehrere Stationen, an denen Zusammenhänge erläutert und Fragen besprochen werden.
Eine Anmeldung ist möglich per E Mail an veranstaltungen@aufarbeitung-berlin.de oder telefonisch unter 030 24079216.
Die Spaziergänge stehen im Zusammenhang mit der Ausstellung zur Berliner Mauer im Stadtteilzentrum im Ribbeck Haus am Senftenberger Ring 54. Den ausführlichen Beitrag zur Ausstellung findest du hier auf der Seite: „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“
Die unterschiedlichen Rundgänge zeigen, dass sich das Märkische Viertel aus verschiedenen Perspektiven betrachten lässt. Architektur, Stadtplanung und die Lage an der ehemaligen Grenze greifen dabei ineinander und prägen das Bild des Viertels bis heute.
