Diese beiden Aufnahmen aus dem Jahr 2008 zeigen einen Anblick, den es heute nicht mehr gibt. An der Quickborner Straße, direkt hinter dem Märkischen Viertel (nördlich vom Möbelweg), stand damals noch eine riesige Industriehalle.
Hier befand sich laut unseren Informationen früher eine Kammgarnspinnerei, also ein Betrieb zur Verarbeitung von Wolle zu Garn. Das ehemalige Fabrikgelände an der Quickborner Straße 111–119 wurde später für den Wohnungsbau umgestaltet. Im Jahr 2012 erhielten die neuen Straßen offiziell ihre Namen: Lübarser Aue und Am Rodelberg.


Heute stehen dort Wohnhäuser, wo einst eine große Fabrikhalle das Bild prägte. Manchmal verändert sich eine Gegend so sehr, dass erst alte Fotos daran erinnern, was einmal ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag gehörte.
Kannst du dich noch an die große Halle erinnern?






Quellen und weiterführende Informationen:
- Bezirksamt Reinickendorf – Bebauungsplan 12-33 (24. März 2011): Begründung zum Bebauungsplan für das Grundstück Quickborner Straße 111–119. Enthält Angaben zur ehemaligen Kammgarnspinnerei, zur Größe der Industriehalle und zum geplanten Abriss. https://politik-bei-uns.de/file/5620cfe11ae6a059c2856510
- Amtsblatt für Berlin vom 11. Mai 2012: Amtliche Bekanntmachung des Bezirksamtes Reinickendorf vom 24. April 2012 zur Benennung der Straßen „Lübarser Aue“ und „Am Rodelberg“ auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei. https://www.zweiradmechaniker-innung-berlin.org/wp/wp-content/uploads/Amtblatt-Berlin-vom-11.05.2012.pdf
