heatwave

Gestern am Freitag war der erste Tag des Heatwave Festivals auf der Festwiese am Seggeluchbecken. Wer dort war, hat schnell gesehen, dass hier nicht einfach nur ein Programm abgespielt wird. Das Festival wird von Jugendlichen aus Reinickendorf gestaltet und genau das merkt man an allen Stellen.

Auf der Bühne standen am Freitag unter anderem Nordblock, AC Classic, Elli, Scfits, Martin Domingos, Iboza, DJ Dani und DJ Calii mit Offside Entertainment. Dazu kamen Centre Talma mit One Billion Rising Dance und ein Rap Battle mit mehreren jungen Künstlern. Moderiert wurde der Abend von Isi, der Beteiligungskoordinatorin.

Beim Rap Battle gab es einen Moment, der gut zu diesem Festival passt. Ein Jugendlicher hatte extra eine Seite programmiert, über die das Publikum abstimmen konnte. Irgendwann hielt die Seite den vielen Zugriffen nicht mehr stand. Also wurde direkt vor Ort entschieden, per Jubel aus dem Publikum abzustimmen. Am Ende ging es weniger darum, einen einzelnen Gewinner herauszustellen. Sichtbar wurde vor allem, wie viele junge Menschen sich trauen, auf die Bühne zu gehen und etwas Eigenes zu zeigen.

Um 22 Uhr wurde die Musik beendet, wie es genehmigt war. Danach leerte sich das Gelände nach und nach. Viele machten sich auf den Heimweg, ohne dass aus dem Ende noch ein Problem wurde.

Heute geht das Heatwave Festival weiter.

Samstag, 4. Juli 2026
14 bis 22 Uhr

Festwiese am Seggeluchbecken
Calauer Straße, Ecke Finsterwalder Straße
Märkisches Viertel

Der Eintritt ist frei.

Für heute angekündigt sind unter anderem DJ Calii und Offside Warm Up, DJ María José, Nana A.J., Global Origins, Gidberry, Lazai, DJ Seven, DJ Lowland mit DJ Fate und DJ 2Flyy. Um 15 Uhr wird Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken Wegner zu einem Grußwort erwartet. Aller Informaionen dazu, findet ihr hier bei uns im Beitrag: https://xn--mrkischesviertel-vnb.de/heatwave-festival-kommt-wieder-ins-maerkische-viertel/

Wer heute Zeit hat, kann noch vorbeischauen. Das Heatwave Festival zeigt, was möglich ist, wenn Jugendliche im eigenen Bezirk nicht nur dabei sind, sondern selbst mitplanen, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

Fotos: Viertelreporter Kiez im visier und Lux

VonLux

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