Am Samstag, den 26. September 2026, findet im Märkischen Viertel das erste Suppenfest statt. An mehreren Orten im Viertel gibt es Suppe, Musik und kleine Programmpunkte. Besucherinnen und Besucher können von Station zu Station gehen, Suppen probieren, Stempel sammeln und Orte kennenlernen, an denen sonst ganz unterschiedliche Arbeit im Viertel stattfindet.
Das Fest läuft an den Außenstationen von 14 bis 18 Uhr. Vor dem Fontane-Haus geht das Programm länger, dort ist von 14 bis 21 Uhr die zentrale Suppenfeststätte geplant.
Rund um den Senftenberger Ring und den Wilhelmsruher Damm machen mehrere Einrichtungen mit. Wer möchte, kann die Stationen zu Fuß besuchen. Zusätzlich soll von 13 bis 18 Uhr ein Kremser mit zwei Friesenpferden unterwegs sein. So können Teile der Strecke auch mit der Kutsche zurückgelegt werden.
So läuft das Fest ab
An jeder Station gibt es eigene Angebote. Im Mittelpunkt steht die Suppe. Dazu kommen Musik, Aktionen für Kinder, Begegnung und Programm.
Besucherinnen und Besucher können mit einer Wanderstempelkarte die verschiedenen Stationen besuchen. Wer alle oder mehrere Stationen schafft und die Karte rechtzeitig abgibt, kann Preise gewinnen.
Am Abend wird vor dem Fontane-Haus außerdem die Suppenkönigin oder der Suppenkönig vom Märkischen Viertel gekürt. Dafür entsteht ein großer Suppenlöffel als Wanderpokal. Er wird von Künstlerinnen und Künstlern von MV kann Kunst gestaltet und soll jedes Jahr weitergegeben werden.
Die Stationen:
Albatros Nachbarschaftsetage
Die Albatros Nachbarschaftsetage ist im Innenhof am Wilhelmsruher Damm 124 dabei.
Dort sind Musik, Kinderschminken und afghanische Suppe geplant.
Stadtteilzentrum im Ribbeck-Haus
Vor dem Stadtteilzentrum Ribbeck-Haus, am Senftenberger Ring 54 gibt es Musik, eine Hüpfburg, Puppentheater und Birnensuppe. Das Ribbeck-Haus ist damit eine der Stationen, an denen besonders auch Familien mit Kindern vorbeischauen können.
Alloheim
Auch das Alloheim am Senftenberger Ring 2a, ist beim Suppenfest dabei. Geplant sind Musik, eine Feuerschale und Soljanka.
Abenteuerspielplatz
Auf dem Abenteuerspielplatz am Senftenberger Ring 23 gibt es Lagerfeuer und Ackersuppe.
Diese Suppe gehört dort schon lange dazu und kennen sicher einige schon selber. Beim Suppenfest ist sie der feste Beitrag des Abenteuerspielplatzes.
Seniorenwohnhaus
Im Seniorenwohnhaus am Senftenberger Ring 12 findet das Fest in der 14. Etage statt. Dort gibt es Borschtsch, ein eigenes Fest und einen Blick über das Märkische Viertel. Gerade diese Station zeigt, dass das Suppenfest nicht nur draußen stattfindet, sondern auch Orte öffnet, die viele im Alltag nicht automatisch besuchen.
Zentrale Suppenfeststätte vor dem Fontane-Haus
Vor dem Fontanehaus in der Königshorster Str. 6 befindet sich die zentrale Suppenfeststätte. Dort sind die Bibliothek im Fontanehaus, BENN im MV und MV kann Kunst beteiligt. Geplant sind eine Bühne mit Musik, Bingo, die Krönung der Suppenkönigin oder des Suppenkönigs und Upcycling Stempel Basteln.
BENN im MV ist dort mit Suppen dabei. MV kann Kunst beteiligt sich außerdem mit Bildern aus dem Märkischen Viertel. Diese Bilder sollen auf der Bühne in einer amerikanischen Auktion versteigert werden. Der Erlös ist für den B.Yali Kulturverein und die Fuchshilfe Berlin vorgesehen.
Ab 18 Uhr treffen sich vor dem Fontanehaus die Suppenköchinnen und Suppenköche für die Entscheidung um den Suppentitel. Das Programm läuft dort bis 21 Uhr.

Musik beim Suppenfest
Mehrere Musikerinnen und Musiker ziehen von Station zu Station und begleiten das Fest an unterschiedlichen Orten. Bekannt sind bisher:
- Ukrainische Folkloregruppe Potpourri
- EMI
- Papaui
- As Surur Kids
- Berliner Saxonauten
Warum das ganze?
Das Suppenfest soll Menschen im Märkischen Viertel in Bewegung bringen. Es geht darum, Suppe zu probieren, aber auch darum, Orte kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu sehen, was es im Viertel alles gibt. Träger und Einrichtungen haben sich dafür zusammengeschlossen. Das Fest ist Teil der Interkulturellen Wochen Reinickendorf. Im Märkischen Viertel wird daraus ein Rundgang durch die Nachbarschaft, mit Suppentöpfen, Musik, Kutsche, Stempelkarten und einem gemeinsamen Abschluss vor dem Fontanehaus.
Wer nur eine Station besucht, ist genauso Teil des Festes wie Menschen, die den ganzen Weg machen. Das Suppenfest ist kein Fest an einem einzigen Platz. Es verteilt sich über das Viertel. Genau darin liegt die Idee. Man geht los, probiert etwas, bleibt stehen, kommt weiter und entdeckt vielleicht einen Ort, an dem man vorher noch nicht war.

