Verletzter Fuchs im Märkischen Viertel, was Anwohner tun können

fuchsArchiv-Foto

Uns hat folgende Lesernachricht erreicht:

„Hallo, mich würde interessieren ob jemand den Fuchs zu dessen Revier auch die Treuenbrietzener Straße gehört näher kennt, bzw auch mitverfolgt hat, Wesendorfer Straße in Richtung Quickborner Straße. Hatte ihn knapp sechs Monate nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ist nun nur noch ein Schatten seiner selbst. Abgemagert, rechte Vorderpfote verletzt und seine Nase sah verklebt aus. Wirkte zutraulich aber trotzdem ängstlich. Man sollte vor allem die Kinder warnen ihn NICHT anzufassen. Haben wir hier so ne Art von Bezirksförster oder wer ist für so etwas verantwortlich?“


Wir haben dazu beim zuständigen Forstamt Tegel nachgefragt. Nach telefonischer Auskunft ist bei Wildtieren im Stadtgebiet die Polizei der richtige Ansprechpartner, wenn ein Tier in einer konkreten Notlage ist oder erkennbar nicht mehr allein überlebensfähig wirkt.

Wichtig ist deshalb:

Den Fuchs nicht anfassen.
Kinder auf Abstand halten.
Das Tier nicht füttern.
Nicht hinterherlaufen und nicht bedrängen.

Falls der Fuchs erneut gesehen wird und klar lokalisiert werden kann, besonders wenn er verletzt wirkt oder sich nicht mehr normal fortbewegen kann, sollte die Situation, laut Forstamt, der Polizei gemeldet werden. Dort kann dann geprüft werden, welche weiteren Schritte nötig sind.

Es geht hier nicht darum, das Tier zu suchen oder Aufmerksamkeit auf einzelne Sichtungen zu lenken. Es geht darum, im richtigen Moment richtig zu handeln und Abstand zu halten.

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