neubauFoto: Viertelreporter HighFly

Am Standort Wilhelmsruher Damm 150, entsteht ein neues Kapitel städtischen Bauens. Der alte Flachbau aus den 60er Jahren wird abgerissen, an seiner Stelle errichtet die TREUCON Gruppe gemeinsam mit Kondor Wessels Bouw Berlin ab dem 1. Quartal 2026 ein 17-geschossiges Solitärhochhaus. Insgesamt entstehen 176 Wohnungen, von denen 90 Prozent gefördert sind und zu Nettokaltmieten ab 7,00 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Hinzu kommen rund 1.900 Quadratmeter Gewerbeflächen. Die Gesamtwohnfläche beträgt knapp 9.900 Quadratmeter.

Die Architektur stammt von Lukasz Siubiak (LS Architekten) und bindet das markante Brückenbauwerk, die „Postbrücke“, in den Neubau ein. Alle Wohnungen werden barrierefrei erreichbar sein und über Balkone verfügen. Die Postbank selbst zieht ins nahegelegene Märkische Zentrum um und bleibt damit im Quartier präsent.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung im August 2025 ist der Weg nun frei für ein Projekt, das bezahlbaren Wohnraum für viele Menschen schaffen wird. TREUCON und GESOBAU setzen damit ihre jahrzehntelange Zusammenarbeit fort, die bereits an vielen Orten der Stadt sichtbare Spuren hinterlassen hat.


Chronologie:

23. Februar 2026 – Beim heutigen Vorbeigehen am Wilhelmsruher Damm zeigte sich, dass der Rückbau des ehemaligen Postgebäudes eine neue Phase erreicht hat. Ein Bagger arbeitet inzwischen im Inneren des Gebäudes. Durch die Fensterfront ist erkennbar, dass es keinen geschlossenen Innenraum mehr gibt. Teile der Rückwand sind bereits entfernt. Das Gebäude verliert damit zunehmend seine frühere Gestalt. In den kommenden Tagen dürfte es äußerlich kaum noch wiederzuerkennen sein.
Foto: Viertelreporter HighFly – 23.2.2026

Grundsteinlegung am Wilhelmsruher Damm 150

Am 20. Februar 2026 wurde am Wilhelmsruher Damm 150 der Grundstein für das geplante Wohnhochhaus gelegt. Auf dem Gelände der ehemaligen Postfiliale entstehen 176 Wohnungen sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss.

Foto: Michael Dietmann

Wie der Reinickendorfer Lokalpolitiker Michael Dietmann in den sozialen Netzwerken mitteilte, wird die GESOBAU AG die Wohnungen nach Fertigstellung übernehmen.

Mit der Grundsteinlegung beginnt nun offiziell die Hochbauphase des 17 geschossigen Gebäudes. Zuvor waren in den vergangenen Monaten Abriss und vorbereitende Arbeiten auf dem Grundstück sowie im Bereich Postacker erfolgt. Das Projekt steht beispielhaft für die weitere Verdichtung im Märkischen Viertel. Zusätzlicher Wohnraum entsteht hier in direkter Nähe zum Märkischen Zentrum und zur Kinder und Jugendhalle. Für viele Menschen im Bezirk ist die Frage nach bezahlbaren Wohnungen zentral. Gleichzeitig verändern Neubauten die gewohnte Umgebung. Wie sich das neue Gebäude in das Umfeld einfügt, wird sich mit dem Baufortschritt zeigen.



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Künstlerische Darstellung mit korrekter Anzahl der erwähnten 17 Etagen- Blick nach Nordost, Richtung Königshorster Straße/Märkisches Zentrum
9.10.2025 – Update zu den Umbauarbeiten am Postacker
Neues Foto von den laufenden Arbeiten am Postacker, dort, wo auch die Kinder- und Jugendhalle Märkisches Viertel (MV) steht. Ein Teil des Geländes wird derzeit umgestaltet, auf dem Areal, auf dem früher der kleine Holzspielplatz lag, haben nun Abholz- und Rückbauarbeiten begonnen.

Wie die Verantwortlichen vor Ort berichten, wird das Grundstück im Zuge des Neubaus an der Post „leicht“ verkleinert. Einige Bäume und Spielgeräte müssen bereits weichen, um Platz für das neue Gebäude zu schaffen.
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Künstlerische Darstellung – Blick nach Nordwest, Richtung Wittenau

Quelle: Pressemeldung GESOBAU / TREUCON
Beitragsgrafik: Generative Darstellung nach Skizzen, LS Architekten


VonLux

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