rettungsggerät

Mittelfeldbecken/Seggeluchbecken – Trotz der „abschreckenden“ Aufschrift, dass er Missbrauch strafbar ist und dem gesunden Menschenverstand, den Menschen haben sollten, die sich selbst für geistig gesund halten, werden Leitern und Rettungsringe immer wieder entwendet. Es ist ein altbekanntes Problem, wahrscheinlich kommt ein solcher Gegenstand einem Souvenir oder einer Trophäe gleich und hängt letztendlich bei ganz tollen Persönlichkeiten, in der Wohnung, an der Wand. Am Badesee, im Sommer, sieht man zumindest niemanden mit Schwimmen, irgendwo müssen die also alle stecken. Nun möchten wir auch nicht nur tatenlos rummeckern und hoffen, dass der Mensch urplötzlich sein altbekanntes Verhalten ändert. Wir haben einen anderen Gedanken, beim schreiben des Beitrags gehabt…

Es werden sicher so einige bereits wissen, doch oft fehlen die Rettungsgeräte über einen längeren Zeitraum und da dies tatsächlich gefährlich ist, machen wir heute mal auf folgendes direkt aufmerksam:
Fällt euch auf, dass Rettungsgeräte beschädigt sind, oder sogar fehlen, könnt ihr dies ganz leicht und unkompliziert melden. Dafür ruft ihr einfach die, auf dem Schild angegebene Nummer (ganz unten die 030/38729144) an und gebt die Gerätekennung (in diesem Fall die 03/22) an, in dem ihr einfach auf den Anrufbeantworter sprecht. Das ist ganz leicht, hilft anderen und das Karma bedankt sich vielleicht sogar anschließend bei euch. Auch wenn unsere Becken, im Märkischen Viertel, nicht wirklich tief sind (ca. 1,50 Meter), haben wir diesen Fall (am Mittelfeldbecken) selbstverständlich bereits gemeldet.

Zusatz-Information: Wer sich jetzt fragt, ob es nicht wichtigere Dinge in der Welt gibt. Es gibt auf jeden Fall wichtigeres, als sich über einen ein überflüssigen Sicherheitshinweis aufzuregen, ignorier es einfach. 🙂 Bei dem Miniaturbild, des Beitrags, handelt es sich um eine Fotomontage.

Kleiner Einsatz, große Wirkung
Es sind oft die kleinen Gesten, die im Alltag den Unterschied machen. Ein aufmerksamer Blick, ein kurzer Moment des Handelns, eine einfache Entscheidung und schon wird aus Gleichgültigkeit Verantwortung. Ein Rettungsring, der nicht achtlos liegengelassen, sondern zurück an seinen Platz gebracht wird, mag auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen. Doch in einem entscheidenden Moment kann genau diese Handlung Leben retten. Viertelreporter Kiez im Visier hat uns dazu die folgende Nachricht geschickt:

Der Bericht ist gerade erst raus und da ich doch glatt den Rettungsring vom Mittelfeld-Becken am Fitness-Platz liegen sehen. Schon auf dem Weg ins Zentrum war mir klar, wenn Du zurück kommst und er liegt noch da, nimmst Du Ihn mit und hängst Ihn zurück. Gesagt getan, so habe ich den Ring geschnappt und zurück an seinem Platz gehängt. Es ist sicher wieder nur eine Momentaufnahme, aber wenn jeder ab und zu etwas Eigeninitiative zeigt, kann man etwas ändern. Leider siegt oft die Einstellung: Geht mich nix an oder warum Zeit für nix opfern! So kleine Dinge tun gut und nicht weh. Habt Ihr auch solche Anekdoten, die unseren Alltag schöner machen!

Es ist diese Art von Aufmerksamkeit, die eine Nachbarschaft stärkt. Kein großer Akt, kein Ruhm, einfach ein selbstverständliches Handeln. Vielleicht inspiriert es die oder den nächsten, das Gleiche zu tun. Denn Veränderung beginnt oft in den kleinen Dingen, dort, wo wir sie sehen und selbst in die Hand nehmen können.
Wenn mal wieder ein Rettungsgerät fehlt, kann man das einfach melden und wie das geht erklären wir hier im Beitrag. Wie in diesem Fall die Leiter, der Rettungsring ist ja wieder da.
Uns wurden mal wieder fehlende Rettungsgeräte, am Mittelfeldbecken gemeldet. Selbstverständlich haben wir das an die zuständige Stelle weitergeleitet (4.11.2022).
„Das Projekt „Viertelreporter:in“ wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten, unter Beteiligung der Gesobau AG.“

VonLux

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