Knall und Erschütterungen im Norden des Märkischen Viertels und Reinickendorf

knall explosion

Am 11. Februar 2026 (20:00-21:00 Uhr) erreichten uns zahlreiche Nachrichten aus dem nördlichen Teil des Märkischen Viertels. Leser berichteten von einem lauten Knall und spürbaren Erschütterungen. Ausgangspunkt der ersten Meldung war die Finsterwalder Straße 92. Dort habe die Wohnung plötzlich vibriert, verbunden mit einem einzelnen, sehr starken Knall.

Leserbeitrag von unserer Facebook-Seite

In den folgenden Stunden meldeten sich weitere Anwohner aus der Finsterwalder Straße, dem Senftenberger Ring, der Titiseestraße, dem Eichhorster Weg sowie aus Richtung Wittenauer Straße. Auch aus Glienicke und vom Zabel Krüger Damm wurde von einem Knall berichtet. Mehrere Personen beschrieben deutlich spürbare Vibrationen in Wohnungen, wackelnde Fußböden oder kurzzeitig ausgelöste Autoalarmanlagen.

Andere Bereiche meldeten dagegen nichts. Aus Teilen des Senftenberger Rings, aus der Treuenbrietzener Straße, vom Wilhelmsruher Damm, aus der Tiefenseer Straße sowie vom Umfeld des Märkischen Zentrums wurde teils angegeben, keinen Knall wahrgenommen zu haben. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen erschweren eine eindeutige räumliche Zuordnung.

Mehrfach wurde eine mögliche Gasexplosion gegenüber der Hannah Höch Schule in der Finsterwalder Straße genannt. Wir haben uns den Bereich angesehen und konnten dort keine sichtbaren Schäden oder laufenden Maßnahmen feststellen. Eine offizielle Bestätigung für eine Explosion liegt bislang nicht vor.

Beobachtet wurden am Abend Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr, die über die Wittenauer Straße in Richtung Finsterwalder Straße fuhren. Nach übereinstimmenden Schilderungen hielten Einsatzkräfte im Bereich der Hausnummern zwischen 72 und 96. Einzelne Leser berichteten von Kräften im Hausflur eines Gebäudes. Auf dem Hof wurde vermehrt Rauchentwicklung bei uns gemeldet. Trotzdem verließen die Fahrzeuge den Ort nach kurzer Zeit wieder.

Einige Hinweise lokalisierten den möglichen Ursprung zwischen Senftenberger Ring 54 und der Finsterwalder Straße, in der Nähe des Stadtteilzentrums am Ribbeck-Haus. Andere verwiesen auf den Möbelweg. Auch hier gibt es bislang keine bestätigten Angaben.

Ähnliche Knallgeräusche hat es in den vergangenen Jahren im Märkischen Viertel bereits gegeben. Neu in den aktuellen Schilderungen sind die übereinstimmenden Hinweise auf deutlich spürbare Erschütterungen in Wohnungen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine offizielle Mitteilung zu Ursache oder Schadenslage. Wir beobachten die Berichterstattung der lokalen Medien und werden Rücksprache mit der Berliner Polizei halten. Sollten bestätigte Informationen vorliegen, ergänzen wir diesen Beitrag entsprechend.

Viele von euch haben sich gefragt, was geschehen ist. Noch gibt es darauf keine gesicherte Antwort. Klar ist nur, dass zahlreiche Menschen nördlich vom Viertel das gleiche wahrgenommen haben.

VonLux

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