Polizei sucht Mann nach Angriff auf 13-jährigen im Bus M21

fandung polizeiFoto: Polizei

Am 28. Mai 2025 soll ein 13-jähriger Junge in einem Bus der Linie M21 beleidigt und geschlagen worden sein. Der Vorfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr in einem Bus in Richtung Jungfernheide.

Nach Angaben der Polizei geriet der Junge mit einem bislang unbekannten Mann in einen verbalen Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann den 13-Jährigen zunächst beleidigt und ihm anschließend mit der geballten Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Die Polizei Berlin hat nun Bilder aus einer Überwachungskamera veröffentlicht und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise zur Identität des Mannes.

Gesucht werden Hinweise zu folgenden Fragen.
Wer kennt den abgebildeten Mann.
Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen.

Hinweise nimmt das zuständige Abschnittskommissariat der Polizeidirektion 1 Nord in der Straße Am Nordgraben 6 in 13437 Berlin Wittenau unter der Telefonnummer 030 4664 112647 entgegen.
Außerhalb der Bürodienstzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.

Hinweise sind auch per E Mail an Dir1A12AK@polizei.berlin.de, über die Internetwache der Polizei Berlin oder bei jeder anderen Polizeidienststelle möglich.

Alle Infos dazu findet ihr hier: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2026/pressemitteilung.1651737.php

Hinweis zur Veröffentlichung der Fahndungsbilder

In sozialen Netzwerken wird bei solchen Fällen häufig gefragt, warum Fahndungsfotos erst viele Monate nach der Tat veröffentlicht werden. Der Grund liegt in den gesetzlichen Vorgaben für Ermittlungen.

Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern ist in Deutschland nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Zunächst müssen Polizei und Staatsanwaltschaft andere Ermittlungsansätze ausschöpfen. Dazu gehören zum Beispiel interne Ermittlungen, Zeugenbefragungen oder die Auswertung vorhandener Daten.

Erst wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen und ein Gericht zustimmt, dürfen Fotos aus Überwachungskameras veröffentlicht werden. Deshalb liegen zwischen einer Tat und einer Öffentlichkeitsfahndung häufig mehrere Monate.


Foto-Quelle: Polizei

VonLux

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